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Körbe blieben stehen und verärgerten

Iserlohn, Katja Hofbauer

Iserlohn. Die Grundidee ist ja nicht schlecht und spricht viele an: Altkleider-Sammler stellen Körbe auf Privatgrundstücke, in die Bekleidung und Schuhe gefüllt werden können, die dann abgeholt werden. Die Menschen müssen nicht mehr zu Containern laufen, sparen Zeit.

Doch für einige Iserlohner bedeutete eine Sammlung, die kürzlich im Stadtgebiet durchgeführt wurde, auch Ärger.

Eine Anwohnerin der Bertha-von-Suttner-Straße meldete der Heimatzeitung, dass der von ihr befüllte Korb nicht abgeholt worden ist. Bei Nässe und Kälte gammelten die Altkleider wochenlang vor sich hin, der Korb im Vorgarten sah nicht schön aus. Sie rief eine Handynummer an, die auf einem im Korb liegenden Zettel angegeben war - es meldete sich nur die Mailbox. Auf dem Zettel stand auch kein Firmenname, nur ein merkwürdiges Logo. Die meisten Körbe sind von der sie verteilenden Firma insofern unbrauchbar gemacht worden, dass einer oder beide Henkel fehlen. Somit können die Grundstückseigentümer die Behälter auch nicht einfach für ihre eigenen Zwecke nutzen, sie bleiben auf den kaputten Körben sitzen, wenn sie nicht abgeholt werden. Manche sind gefüllt, manche leer. Die Frau wandte sich Hilfe suchend an die Stadt - nicht als einzige. Und erfuhr: Genehmigungspflichtig sind nur Sammlungen im öffentlichen Raum. Die Stadt genehmigt Altkleidersammlungen der karitativen Einrichtungen Rotes Kreuz, Johanniter und Caritas. „Bei Firmen oder Vereinen, die auf Privatgrundstücken sammeln, haben wir keine Handhabe”, erklärt Stadt-Sprecherin Christine Schulte-Hofmann auf Nachfrage. Und nur bei nicht-genehmigten Sammlungen im öffentlichen Raum (wenn etwa die Körbe auf Gehwegen abgestellt werden) läge ein öffentlicher Verstoß gegen die Sondernutzungsverordnung vor. Wer das beobachtet, wird gebeten sich die Autonummer der Sammler zu notieren und das Ordnungsamt unter 217-1620 zu verständigen. Bisher hat die Stadt dieselbe Erfahrung gemacht wie die Bürger: Es ist sehr schwer die Sammler ausfindig zu machen.

Vorsicht ist geboten

Ansonsten spricht Christine Schulte-Hofmann die Empfehlung aus, Kleidung und Schuhe ausschließlich zu den zugelassenen Containern zu bringen. Nur dann ist sichergestellt, dass die Sachen abgeholt werden und auch dahin kommen, wo sie hin sollen. Auch Kleiderkammern der Kirchen sind zu empfehlen. Ähnliche Tipps gibt Bernhard Oberle von der Verbraucherzentrale: „Gewerbliche Altkleidersammlungen sind natürlich nicht verboten. Aber manche gaukeln vor, für einen karitativen Zweck zu sammeln.” Schließlich sei der Altkleidermarkt mittlerweile ein lohnendes Millionengeschäft. Oberle rät Menschen, die ihre Kleider für wohltätige Zwecke spenden möchten, zur Vorsicht. Wenn von Sammlern Telefonnummern angegeben werden, sollte man sie anrufen und sich informieren, nach der Gemeinnützigkeit fragen.

Eine Übersicht über gemeinnützige Vereine bietet die Homepage www.dzi.de

Zudem gibt es die Seite http://www.fairwertung.de/

Unter diesem Siegel haben sich mehrere Sammler zusammengeschlossen und verpflichtet, bei der Sammlung und Vermarktung von Altkleidern soziale und umweltverträgliche Standards einzuhalten. Weitere Informationen über unseriöse Altkleidersammlungen gibt es ferner unter www.vz-nrw.de

Warum aber werden trotz des lohnenden Geschäftes viele, auch volle Körbe nicht abgeholt? Natürlich kann mal eine Straße vergessen, ein Korb übersehen werden. Aber wer eine Internetrecherche zu dem Thema startet, findet eine erschreckende These: Viele Tierschützer glauben, dass einige derartige Altkleidersammlungen von Tierfängern benutzt werden, um herauszufinden, wo Katzen und Hunde leben - auch ein lukratives Geschäft. Es gibt Berichte, dass nach solchen Sammlungen viele Haustiere verschwanden. Die getarnten Tierfänger würden, so heißt es, bei der Anlieferung der Wäschekörbe die Grundstücke ausspionieren und die Tiere später mit Duftstoffen in ihre Autos locken. Eine an den Haaren herbeigezogene These? Barbara Kemper vom Tierschutzverein Iserlohn glaubt, dass es derartige Vorkommnisse in den letzten Jahren in Iserlohn und Menden gab. „Es ist alles sehr dubios. Wir hörten immer wieder etwa drei, vier Tage nach solchen Sammelaktionen von vermissten Katzen.” Wie Polizeipressesprecher Norbert Pusch allerdings angab, verzeichnete die Iserlohner Polizei nach der letzten Sammelaktion keine ungewöhnliche Anzahl an vermissten Katzen.

Mittlerweile sind einige der lange draußen stehenden Körbe, teils leer, teils mit klammer Kleidung, verschwunden. Ob die Sammler sie doch noch abgeholt haben, weiß man nicht. Ein merkwürdiges Gefühl bleibt.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/iserlohn/2009/10/20/news-137710167/detail.html

20.10.2009

"Keine übertriebene Tierliebe"

Isenhagener Land: Nicht jede Katze auf Wanderschaft ist auch herrenlos

Von Carola Peiser

Isenhagener Land. Übertriebene Tierliebe kann Reiner Sudbrack vom Tierschutz Isenhagener Land gar nicht gut heißen - denn den Tieren wird damit oftmals gar nicht geholfen. Insbesondere Katzen sind davon betroffen und immer mehr werden dem Tierschutz gemeldet. Besonders junge oder liebestolle Katzen gehen gerne ihr Revier erkunden und freuen sich über jede freundliche Zuwendung. "Dabei können sie Strecken von bis zu sieben Kilometern zurücklegen", weiß Sudbrack. Aber: Nicht jede Katze, die auf Wanderschaft geht, ist auch herrenlos. Viele dieser Streuner werden einfach beim Tierschutz Isenhagener Land abgegeben. "Das sprengt aber unser Budget und auch der Platz wird knapp", weiß der Tierschützer. Ein Tierheim ansich gibt es nicht, sondern lediglich eine Notauffangstation - und diese sollte auch den Tieren vorbehalten werden, die krank oder verletzt sind und Hilfe benötigen. "Katzen sind sehr personenbezogen und suchen gerade bei diesen Temperaturen Schutz. Die Leute denken, das Tier ist am verhungern, dabei kann sich eine Katze selbst ernähren", erläutert Sudbrack. Daher sollten die Tiere lieber ignoriert werden. Nach einigen Tagen kehrt das Tier nach Hause zurück - wo es wahrscheinlich schon vermisst wird. Wem eine Katze zuläuft, der sollte sich in der Nachbarschaft umhören - Kinder wissen meist genau über die Haustiere in ihrer Umgebung bescheid und können Angaben machen. Wer möchte, kann auch einen Vermisstenzettel mit Beschreibung oder sogar mit einem Foto des Tieres aushängen. Dennoch betont Sudbrack: "Wenn die Katze gesund aussieht, sollte ihr kein Futter gegeben werden." Wohlaber kann man sich beim Tierschutz melden - vielleicht hat der Besitzer das Tier als vermisst gemeldet. Sudbrack weiß aber auch von Fällen in denen fünf von zehn Katzen eigene Tiere sind, die einfach abgegeben werden sollen. "Die Tiere werden uns aufgedrückt, weil der Besitzer mit dem Tier zum Arzt muss, aber kein Geld dafür hat. Das kommt immer häufiger vor", bedauert er. Wer sein Tier vermisst, sollte sich beim Tierschutz unter (05831) 992157 melden. Falls gewünscht, kann im Internet unter www.tierschutz-wittingen.de eine Vermisstenanzeige erstellt werden. Wer sein Tier mit einen Chip versieht und bei einer Tiersuchzentrale registrieren lässt, kann es auch schneller wieder in die Arme schließen.

http://www.az-online.de/wittingenstart/00_20091020010038_quotKeine_uebertriebene_Tierliebequot.html

20.10.2009

Katzen verschwinden und sterben einsam

LAUPHEIM - Mehrere Katzen sind verschwunden - die Besitzer suchen bis heute vergeblich nach ihnen. Ein Kätzchen wurde angefahren und seinem Schicksal überlassen - das wollten Tierschützer nicht unkommentiert hinnehmen.

Von Agathe Markiewicz und Roland Ray

u Als Marie-Luise Burry am Morgen des 28. September bemerkt, dass das Fressen im Futternapf ihrer Katze nicht angerührt ist, ahnt sie nichts Gutes. Ihre dreijährige Katze Aila ist offensichtlich über Nacht nicht nach Hause in den Ahornweg gekommen. Die Laupheimerin macht sich auf den Weg und sucht die kleine Tigerkatze. Tagelang. Doch alle Mühe ist umsonst. Aila ist unauffindbar. "Ich habe beim Tierheim angerufen, aus dem ich Aila her hatte, aber dort war sie nicht", erzählt Burry. Auch Anrufe bei der Straßenmeisterei und der Polizei haben nichts ergeben. Aila blieb verschwunden.

Das gleiche Schicksal hat auch Helga Engler, eine Nachbarin von Marie-Luise Burry, durchlebt. Ihr zweijähriger Kater Santon - auch eine getigerte Katze - ist im August verschwunden. Die intensive Suche - sowohl in der Nähe des Hauses, wie auch in der weiteren Umgebung - blieb erfolglos. "Ich habe die Nachbarn gefragt, bin mit dem Rad die Gegend abgefahren, habe in den Straßengräben nachgeschaut, aber meinen Santon habe ich nicht gefunden", sagt Engler.

Die beiden Nachbarinnen haben eine schreckliche Vermutung. "Wir befürchten, dass Tierfänger unsere Katzen gestohlen haben", sagen sie. "Oder Tierquäler, die unseren Lieblingen etwas angetan haben." Nach wochenlanger Suche glauben die beiden nicht mehr daran, dass sie ihre Katzen wiedersehen. Sie hoffen aber, dass sich jemand meldet, der in den vergangen Monaten etwas Auffälliges im Ahornweg beobachtet hat. Der SZ liegt noch ein weiterer Fall vor: Im Juli verschwand eine getigerte Katze aus dem Meisenweg. u Das Inserat im Laupheimer Anzeiger macht betroffen: "Katze angefahren", heißt es da - am hellichten Tag in der Ringelhauser Allee. Dann die bittere Feststellung: "Wie rücksichtslos und schnell muss man fahren, wenn solch einem kleinen Wesen nicht einmal mehr ausgewichen werden kann? Es hätte ja duchaus auch ein Kind treffen können." Die Ringelhauser Allee ist Tempo-30-Zone. Kurz nachdem es passiert war, klingelt bei Dr. Marianne Knirsch das Telefon. Da liege ein Kätzchen, melden Bekannte - eines der ihren? Die Ärztin zählt bei sich zu Hause durch - gottlob, alle Stubentiger sind da. Sie eilt in die Ringelhauser Allee. Höchstens drei Monate alt ist das leblose Knäuel, noch warm, aber tot. Marianne Knirsch und ihr Mann vermuten, dass der Autofahrer nicht mal angehalten, geschweige sich um das Kätzchen gekümmert hat. Das empört sie. "Das Tier hätte ja noch leben können", sagt Dr. Alfred Knirsch. "Und man hätte in der Nachbarschaft fragen können, wem es gehört." Ein Tier sei schließlich nicht wie eine Plastiktüte, die man achtlos wegwirft. Mit dem Zeitungsinserat möchte das Ehepaar Knirsch aufrütteln. Es wird darin nach Zeugen gefragt und die Frage aufgeworfen: "Wer hat den Mut, sich bei uns zu melden?" Mit dem Autofahrer, sagt Knirsch, würde er diskutieren wollen.

Dieses Kätzchen scheint niemand zu vermissen. Es ruht in Knirschs Garten.

http://www.szon.de/lokales/laupheim/laupheim/200910150121.html

15.10.2009

 

Verschwundene Katzen, beunruhigte Anwohner

Merkwürdiges nächstliches Treiben

Autos mit polnischen Kennzeichen fahren nachts durch den Ort

Grabfeld.  Mehrfach sind in jüngster Zeit drei Fahrzeuge mit polnischen Kennzeichen in Jüchsen gesehen worden, die nachts am Vor Ort unterhielten sich Bürgermeister Ingo Hein, Ordnungsamtsleiter Lothar Fehringer und Kob Alfred Schleicher mit Anwohnern. Sportplatz Stellung bezogen haben. Die Anwohner beobachteten ein recht merkwürdiges Treiben. Die Gemeinde will die Angelegenheit im Auge behalten. Bürgermeister Ingo Hein, der sich gestern in Jüchsen über den Fortgang der Straßenbauarbeiten im Schießgraben informierte, erfuhr in einem Gespräch mit Anwohnern von einigen seltsamen  Beobachtungen. So sind in jüngster Zeit desöfteren drei Fahrzeuge mit polnischen Kennzeichen aufgefallen, die in der Nacht Station am Sportplatz machen. Letzte Woche waren sie aufgetaucht und auch in der Nacht vom Montag zum Dienstag wurden sie von den Anwohnern der Queckgasse bemerkt, die sich darüber ärgerten, dass die ganze Nacht über die Motoren der Fahrzeuge liefen. Man habe auch beobachtet, dass bei diesen nächtlichen Besuchen immer abwechselnd eines der Fahrzeuge ohne Licht seine Runden durch den Ort drehte. Oft laufe auch einer der Insassen neben dem Fahrzeug her, berichtete einer der Anwohner. Meistens tauchen sie auf, wenn Sperrmüll im Ort ist, doch letzten Montag sei kein Sperrmüll gewesen, gab er zu bedenken. Einige Jüchsener Bürger bestätigten, dass auch jedes Mal Katzen verschwunden sind, nachdem diese polnischen Autos am Sportplatz gesichtet wurden. Bürgermeister Ingo Hein informierte gestern sofort den Kontaktbereichsbeamten der Gemeinde Grabfeld, Hauptmeister Alfred Schleicher, und den Ordnungsamtsleiter Lothar Fehringer. Gemeinsam schaute man sich den Platz an, auf dem die Fahrzeuge kampiert hatten. Auffallend mehrere große dunkle Flecken im Erdreich und der eindeutige Geruch nach  Diesel. Alles deutet darauf hin, dass  hier Kraftstoff umgefüllt worden ist. Ein Anwohner berichtete, er habe von seinem Fenster aus beobachtet, wie die Männer aus den Fahrzeugen mit Kanistern ankamen und deren Inhalt dann in andere Behältnisse umfüllten.„Wir werden die Sache auf jeden Fall im Auge behalten. Die Kennzeichen der Fahrzeuge haben wir. Doch momentan können wir nichts tun. Es liegt kein angezeigter Tatbestand vor. Es sei denn, es meldet sich jemand, bei dem in diesem Zeitraum Diesel gestohlen worden ist oder es hat jemand tatsächlich gesehen, wie Katzen eingefangen  wurden“, erklärte Lothar Fehringer und bat die Bürger: „Wenn die polnischen Fahrzeuge  wieder auftauchen, dann informiert mich sofort.“ Doch offenbar ist nicht nur Jüchsen das Ziel dieser ominösen polnischen Besucher. Aus mehreren Anrufen in der Redaktion von FW Meininger Tageblatt geht hervor, dass beispielsweise auch in Meiningen,  Vachdorf, Leutersdorf, Obermaßfeld-Grimmenthal und Untermaßfeld polnische Fahrzeuge mit dem Verschwinden von Katzen in Verbindung gebracht werden.   (kb)

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/meiningen/art2799,1049205

14.10.2009

In Finsterwalde werden Katzen vermisst

FINSTERWALDE Mehrere Tierhalter vermissen derzeit ihre Katzen. Bei Gudrun Rimpel vom Doberlug-Kirchhainer Katzennotasyl des Tierschutzvereins gingen am Montag gleich zwei Meldungen aus Finsterwalde ein. In der Ernst-Moritz-Arndt-Straße ist ein schneeweißer Kater mit roten Augen entlaufen. Er ist vier Jahre alt und kastriert. In der Gartenstraße wird ein Perser-Mix-Kater vermisst. Er ist ein halbes Jahr alt und ebenfalls kastriert. Auch das seit 1. Oktober vermisste schwarze Kätzchen (die LR berichtete) ist bisher nicht aufgetaucht. Wer die Tiere findet, wird gebeten, im Notasyl Bescheid zu geben unter Telefon 0162 7040080. Bob

http://www.lr-online.de/regionen/Finsterwalde;art1057,2706727

13.10.2009

Jagd auf professionelle "Katzensammler"

Nenndorfer Stubentiger als Pelze in internationalen Boutiquen?

Von Aleta Sopha

Nenndorf.Erneut hat ein unbekannter Katzendieb in der Gemeinde Rosengarten zugeschlagen. Diesmal hat er es auf Samtpfoten in Nenndorf abgesehen. In Abständen von vier bis fünf Wochen verschwinden immer wieder Katzen auf bislang ungeklärte Weise. Verdächtig dabei ist, dass das Phänomen immer häufiger in Zusammenhang mit Altkleidersammlungen oder Sperrmüll- abholungen auftritt. Die Tierliebhaber des beschaulichen Ortes sind ratlos, lassen ihre geliebten Vierbeiner immer öfter im Haus. Unter den Nenndorfern kursieren mittlerweile viele Gerüchte über den Dieb, aber niemand kennt das Gesicht des Täters. So sollen die Tiere über Duftstoffe in Fallen gelockt werden, anschließend werde ihnen kurzerhand das Fell abgezogen. Diese würden dann über die mittlerweile geöffneten Grenzen in Richtung Osteuropa transportiert, um dort zu Pelzen und Spielzeugen verarbeitet zu werden. Pao-Sarai Sopha aus Rosengarten ist verzweifelt. "Seitdem ich vor zwei Jahren nach Nenndorf gezogen bin, habe ich vier Katzen verloren", sagt die19-Jährige traurig. Anfangs glaubte sie nicht an einen Dieb, doch mittlerweile ist auch sie fest davonüberzeugt, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Auf Anfrage beim Tierheim in Buchholz bezüglich eines auffälligen Katzenschwunds im Landkreis berichtet Mitarbeiterin Heidi Landschulze, dass die Zahl verschwundener Stubentiger vor zwei Jahren plötzlich drastisch angestiegen sei. "Seitdem kommen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Meldungen rein, wonach die Katzen unauffindbar verschwinden", sagt sie weiter. Da sich die Polizei mangels Beweisen bislang noch nicht eingeschaltet hat, planen die betroffenen Anwohner, sich auf die Lauer zu legen. "Wir können nicht weiter tatenlos zusehen, wie hier eine Katze nach der anderen verschwindet", sagt Corinna Stark. Die 42-Jährige füttert regelmäßig verwilderte Tiere auf dem Gelände eines Hotels im Ort und einer benachbarten Spedition. Damit endlich Licht in das dunkle Kapitel gebracht werden kann, benötigen die Betroffenen auch die Hilfe der HAN-Leser. Wer etwas gesehen hat oder ähnliche Hinweise hat, ist gebeten, sich bei Aleta Sopha unter Telefon 01 71/71 77 271 - oder bei der Polizei - zu melden. "Bitte helfen Sie uns, jeder Tipp könnte Katzenleben retten", bittet Pao-Sarai Sopha.

http://www.han-online.de/HANArticlePool/00000124499ef3c50057006a000a00525eed4664

13.10.2009

Katze Kimba erschossen

Jäger muss zahlen

Weissch - Die Jagdbehörde im Landramtsamt Böblingen hat den Fall des Jägers, der im August in Weissach eine Katze erlegt hat, abgeschlossen. Der 83-Jährige muss vier Monate lang auf seinen Jagdschein verzichten und 500 Euro Bußgeld bezahlen. Weitere 500 Euro spendet der inzwischen offenbar reuige Sünder einer Tierschutzorganisation. Kimba, der schwarz-grau getigerte Kater der Familie Wensky, schien zunächst ein Verwechslungsopfer zu sein. Er habe ausgesehen wie ein Jungdachs, verteidigte sich der Schütze damals. Er habe mehrere Dachse in ein Maisfeld laufen sehen und abgedrückt, als einer wieder herauskam. Doch das war, wie sich jetzt herausstellte, eine Schutzbehauptung. "Er hat eingeräumt, dass er bewusst auf die Katze geschossen hat", sagt Vizelandrat Wolf Eisenmann unserer Zeitung. Eine andere Aussage des 83-Jährigen hatte sich schon früher als Jägerlatein erwiesen. Die Katze sei beim Schuss mindestens 500 Meter von Häusern entfernt gewesen. Kimbas Leiche aber lag nur etwa 200 Meter von seinem Zuhause, der Ölmühle in Weissach, entfernt. Das Landesjagdgesetz erlaubt es Jagdpächtern, streunende Katzen in ihrem Bezirk zu töten, wenn sie mehr als 500 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden. "Sie räubern unter Bodenbrütern wie Rebhühnern", erklärt Kreisjägermeister Bodo Sigloch die Regelung. Trotzdem sei es unter Jägern unüblich, auf Katzen zu schießen. Sigloch hatte sich gleich nach dem Tod von Kimba bei Familie Wensky entschuldigt. Das hat inzwischen, weiß Eisenmann, auch der Schütze getan. Er habe zugeben, dass er einen Fehler gemacht hat, so der Vizelandrat. Der 83-Jährige machte seine Aussagen im Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit. "Er hat das Bußgeld und den Entzug des Jagdscheins akzeptiert", sagt Eisenmann. Für die Jagdbehörde ist der Fall damit erledigt. 

Ulrich Hanselmann

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2232514

12.10.2009

ILLEGALE TIERFÄNGER UNTERWEGS?

Die falsche Katze einkassiert.

Schönwald - Am Dienstagmittag wurde der Polizei in Selb gemeldet, dass zwei Frauen tags zuvor am Nachmittag in der Ascher Straße von Schönwald die Katze des Nachbarn eingefangen und in einen Katzenkorb im mitgeführten Auto untergebracht hätten. Offensichtlich wohl, um sie mitzunehmen. Es kam der Verdacht auf, dass hier illegale Tierfänger am Werk seien.

Kurze Zeit nach dieser Mitteilung konnte dann aber wieder Entwarnung gebeten werden. Die Katze des Nachbarn war wieder zurück und bei der Befragung der beiden Damen stellte sich heraus, dass diese ihre eigene Katze gesucht hatten und deshalb die gleich aussehende Katze des Nachbarn zunächst für die ihrige hielten und deshalb eingepackt hatten.

http://www.frankenpost.de/nachrichten/fichtelgebirge/selb/art2457,1104310

08.10.2009

 

Katzen spurlos verschwunden

Schäftlarn - Ob ein unbekannter Tierhasser für das Verschwinden mehrerer Katzen im Schäftlarner Raum verantwortlich ist, darüber rätseln derzeit viele Bürger. Maria Leika hob vor einem Jahr ihren Kater Socke noch als Baby hoch. Hat den süßen Kater jetzt ein Tier-Hasser auf dem Gewissen? Je mehr Tage verstreichen, je größer ist für Lea (12) und Alina (11) aus Irschenhausen die Gewissheit, dass ihre Stubentiger Mimi und Momo nie mehr nach Hause kommen werden. Gleiches gilt für noch mindestens zwei weitere Katzen im Raum Irschenhausen/Schäftlarn, die auch in der Zeit zwischen dem 9. und 10. September spurlos verschwanden. Den Tierbesitzern drängt sich nun mehr und mehr der Verdacht auf, dass das Verschwinden ihrer geliebten Haustiere kein Zufall sein kann. Mit Blick auf verschiedene getötete Hunde im Raum Ebenhausen (zuletzt im Mai 2008) und der am 14./15. September in Baierbrunn gemeuchelten Kuh befürchten die Tierliebhaber, dass ein Tierhasser in der Region sein Unwesen treibt. Mimi-Besitzerin Bini Buschmann: „Die Vorstellung, dass jemand die Katzen absichtlich verletzt oder quält, ist schrecklich."

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/katzen-spurlos-verschwunden-488236.html

08.12.2009

 

Polizei fahndet nach Katzendieb

Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Neubrandenburger Polizei fahndet nach vier Katzen - und einem mutmaßlichen Dieb. Ein Unbekannter soll die zwischen vier Monate und eineinhalb Jahre alten Tiere am Mittwoch aus einer Wohnung im Plattenbauviertel Reitbahnweg in Neubrandenburg gestohlen haben. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag mitteilte, habe die 20-jährige Mieterin bei der Rückkehr in die Wohnung ihre Katzen nicht mehr vorgefunden. Selbst die Futternäpfe seien verschwunden.

http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2575152

08.10.2009

"Das Schlimmste ist die Ungewissheit"

Matthias Beetz

Gesellschaft "Das Schlimmste ist die Ungewissheit. Wenn er tot aufgefunden würde, dann könnte ich wenigstens endlich mit dem Thema abschließen." Für Susanne Schramm geht die Hoffnung, ihren Kater "Lili" noch einmal lebend zu sehen, inzwischen gegen null.

Seit 7. September vermisst Laura Schramm ihren Kater "Lili". Die Familie glaubt nicht, dass sie ihn lebend zurückbekommt, hofft aber auf mehr Umsicht anderer Katzenhalter

Aber es gibt noch einen anderen Grund, der sie und Tochter Laura nicht zur Ruhe kommen lässt: Hinter dem Verschwinden von „Lili“ könnte Methode stecken. Susanne Schramm und ihre Tochter Laura setzten nach dem Fernbleiben von „Lili“ am 7. September in den nächsten beiden Wochen alle Hebel in Bewegung, um den zierlichen Kater zurückzubekommen: Steckbriefe, Postwurfsendungen, Anrufe in Tierheim und Tierklinik und sogar ein Inserat in der Rundschau – alles ohne Erfolg.

Anonymer Anruf

Ein anonymer Anruf vom 21. September machte dann beinahe die ganze Hoffnung zunichte: Von einer Männerstimme wurde Susanne Schramm auf einen selbst erklärten Katzenhasser hingewiesen, der die Tiere angeblich vergiftet oder fängt, sie in der Nähe der Autobahn bei Himmelkron aussetzt und ihrem Schicksal überlässt. Die Familie erstattete bei der Polizei in Stadtsteinach „Anzeige gegen Unbekannt“.

Siegfried Sesselmann und seine Familie in der Richard-Wagner-Straße teilen das Schicksal der Schramms. Auch sie vermissen seit 19. September ihre Katze. Die sechsjährige „Minzi“, die ein geschecktes, überwiegend weißes Fell hat, ist bis dahin noch keinen Tag von zu Hause ferngeblieben und hat auch sonst nur einen Aktionsradius von 50 bis 100 Meter gehabt, wie Siegfried Sesselmann erzählt. Er hat inzwischen ebenfalls bei der Polizei Anzeige erstattet, zumal in der Siedlung nach seinem Kenntnisstand noch weitere Katzen verschwunden sein sollen.

Staatsanwalt eingeschaltet

Herbert Knappe, Chef der Stadtsteinacher Polizei, erläutert, dass die Ermittlungen in diesen Fällen eigentlich von einem unbekannten, vermutlich aus Stadtsteinach stammenden Mann ausgelöst wurden, der bei der Inspektion in Kulmbach Anzeige erstattete. Nachfolgend wurden verschiedene Vernehmungen geführt, bevor der Sachverhalt auch dem Staatsanwalt vorgelegt wurde. „Momentan haben wir aber keine Anhaltspunkte für die Vermutung, die im Raum steht, dass jemand gezielt auf Katzen Jagd macht“, betont Knappe.

Dass Tierquäler ihrem finsteren Treiben sorglos nachgehen könnten, weil es sich bei einer Katze oder einen Hund nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch nur um eine Sache handelt, weist Herbert Knappe gerne zurück. Und zitiert aus dem Tierschutzgesetz: „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.“

http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/das-schlimmste-ist-die-ungewissheit-35930.html

06.10.2009

 

Haustier verschwunden: So finden Sie es

Kerstin Butenhoff

Jährlich verschwinden 500.000 Tiere in Deutschland: Die B.Z. erklärt, was man dann tun sollte.

Nicole Walraffen (30) aus Schmargendorf streicht sanft über die Decke, auf der Katze Lilly (2) immer saß. Seit 8. September ist sie nun schon verschwunden. „Lilly braucht dringend spezielle Nahrung vom Tierarzt, sonst muss sie sterben“, sagt Wallrafen. „Wenn sie jemand gefunden hat: Bitte bringen Sie sie zum Tierarzt.“ Ist auch Ihr Haustier plötzlich verschwunden? B.Z. erklärt, was Sie dann tun sollten. Umgebung absuchen: Vor allem Katzen sind neugierig, schlüpfen in offene Türen oder Spalten. Daher Wohnung und nähere Umgebung genau untersuchen. Beliebte Verstecke sind Keller, Garagen, Schränke und sogar Waschmaschinen. Informieren Sie Nachbarn, dass Sie Ihr Tier vermissen.

Suche ausweiten: Hilft das nichts, muss die Suche ausgeweitet werden: Informieren Sie die nächsten Tierärzte, fragen Sie auch beim Ordnungsamt, bei Polizei und Feuerwehr, ob ein Tier Ihrer Beschreibung aufgegriffen wurde. Fragen Sie beim nächsten Tierheim nach. Suchmeldung aufgeben: Schicken Sie eine Suchmeldung mit allen wichtigen Informationen über das Tier, einem Foto und Ihren Kontaktdaten an die   - wir veröffentlichen diese anonym, stellen den Kontakt zum Finder her. Auch Suchplakate helfen. Aber: Bieten Sie bloß keinen Finderlohn! „Tierfreunde helfen unentgeltlich, Finderlohn lockt Erpresser an“, sagt Andrea Thümmel, Sprecherin von TASSO, dem größten europäischen Tierregister. „Es ist schon vorgekommen, dass behauptet wurde, dass Tier sei weit entfernt gesehen worden und wenn der Besitzer einige Hundert Euro überweisen würde, brächte der Finder es zurück. Im schlimmsten Fall ist das Geld futsch, das Tier immer noch verschwunden.“ TASSO druckt kostenlos Suchplakate mit der Rufnummer des Vereins, stellt den Kontakt zu den Findern her – der Tierhalter bleibt anonym. Vorbeugen: Lassen Sie Ihr Haustier beim Tierarzt mit einem Chip versehen (ab 35 Euro), melden Sie es mit der Chip-Nummer kostenlos bei TASSO. Kastrierte Hunde und Katzen laufen seltener weg. Vogelhalter können beringte Vögel kostenlos beim Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) anmelden, bei Verlust kann man dann dort nachfragen.

(TASSO: Tel. 06190/937300; www.tasso.net , ZZF 0611/44755324, www.zzf.de )

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/tiere/haustier-verschwunden-so-finden-sie-es-article604645.html

04.10.2009

Kaninchen und Meerschweinchen getötet

Von Christoph Lammertz

Gürzenich. Als Frank Eckstein und seine Nachbarn am Freitagmorgen in ihre Gärten blickten, waren sie entsetzt.

Kaninchen und Meerschweinchen, die sie zum Teil in Ställen, zum Teil auch freilaufend hielten, lagen leblos am Boden. Eckstein alarmierte die Polizei und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Für ihn und seine Nachbarn an der Ecke Mirweiler Weg/Papiermühle steht fest: In der Nacht hat ein Verrückter die Tiere getötet. Bei der Frage nach dem Wer und dem Warum sind Eckstein und seine Nachbarn ratlos. Für die Polizei in Düren stellte sich der Fall am Freitag anders da. Wie deren Sprecher Willi Jörres auf Anfrage der DZ mitteilte, gibt es aus Sicht der Ermittler keine Hinweise auf einen menschlichen Täter. Aufgrund der Spurenlage müsse davon ausgegangen werden, «dass ein größeres Tier, möglicherweise ein Hund, die Kleintiere gerissen hat».

Stalltüren geöffnet

Frank Eckstein hat für die Schlussfolgerung der Ermittler kein Verständnis. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund oder ein Fuchs Stalltüren öffnet», sagt der Gürzenicher. Nach seiner Schilderung sind nicht nur freilaufende Tiere getötet worden, sondern auch Kaninchen und Meerschweinchen, die in vier Ställen auf den sechs betroffenen Grundstücken gehalten wurden. Und noch ein Indiz, das auf einen menschlichen Täter hinweist, nennt Eckstein: «Wenn ein Meerschweinchen, das lebendig so breit wie hoch ist, plötzlich so platt wie ein Buch am Boden liegt, kann ich mir nur vorstellen, dass jemand bewusst draufgetreten hat.» Die elf getöteten Kaninchen und Meerschweinchen wurden von den Besitzern noch am Vormittag in eine Tierarztpraxis gebracht. Dort seien sie untersucht und zum Teil geröntgt worden, sagt Eckstein. Die Diagnose nach seiner Schilderung: «Die Tiere sind durch stumpfe Einwirkung getötet worden. Hinweise darauf, dass ein größeres Tier verantwortlich war, gibt es nicht.» Aus der Tierarztpraxis gab es dafür gegenüber der DZ keine Bestätigung. Man bitte um Verständnis dafür, dass man sich nicht öffentlich zu den Untersuchungen äußern möchte, hieß es. Für Frank Eckstein ist der Fall noch lange nicht abgeschlossen. Er habe die Polizei auf die Erkenntnisse aus der Tierarztpraxis und auf weitere Spuren und Indizien hingewiesen, sagte er der DZ. Er gehe davon aus, dass die Ermittlungen fortgeführt werden. Möglicherweise, spekuliert Eckstein, habe es sich um den gleichen Täter gehandelt, der vor einigen Wochen für das Verschwinden von vier Katzen in der gleichen Gegend verantwortlich war. Eine Katze habe man später mit aufgeschnittener Kehle gefunden, sagt Eckstein.

http://www.az-web.de/lokales/dueren-detail-az/1069498?_link=&skip=&_g=Kaninchen-und-Meerschweinchen-getoetet.html

02.10.2009

REINICKENDORF

Schüler suchen verschwundenen Kater Fritz

Von Milena, Kl. 6a, Münchhausen-Grundschule, Reinickendorf

Was tun, wenn ein Kater verschwindet? Das ist einer Reinickendorfer Lehrerin passiert: Ihre Klasse, die 6a der Münchhausen-Grundschule, hat sich aktiv in die Suche eingeschaltet. Mit Presseausweisen ausgestattet, haben sich die Kinderreporter auf die Spuren des Kater begeben.

So sieht Fritz aus - wer hat ihn gesehen?

Vor wenigen Tagen begaben wir uns auf die Suche nach der verschwundenen kleinen Perserkatze unserer Lehrerin. Jeder Schüler befragte Anwohner und verteilte Steckbriefe.

Einige Kinder befragten eine Frau, die erzählte, dass vor einiger Zeit sehr viele Katzen aus der Siedlung verschwunden seien. Sie erzählte von Katzenfängern, die ihr Auto mit Duftstoffen präpariert hätten. Unter dem Auto befände sich eine Falle, mit der die Katzen gefangen würden. Wir meinten, dass niemand einem Tier solch furchtbare Sachen antun würde. Aber man hört auch immer wieder von Tierversuchen. Es könnte ja auch sein, dass die kleine Katze giftige Pflanzen gefressen hat. Das scheint jedoch unwahrscheinlich, da sonst schon viele andere Katzen gestorben sein müssten. Andere Schüler meinten, dass jemand die Katze einfach mitgenommen habe, weil sie so niedlich sei und auch teuer wäre. Andererseits: Da die Katze einen Mikrochip hat, den jeder Tierarzt lesen kann, würde schnell der wirkliche Besitzer ermittelt werden können. Wie die Katze verschwunden ist? Soviel ist bekannt: Sie lag auf einem Stein und sonnte sich in der Herbstsonne. Da sah sie Kinder, die sich ihr näherten. Sie sprang auf und versteckte sich im Gebüsch. Die Kinder hatten die Katze nicht gesehen. Sie liefen zu einem kleinen gepflegten Garten, wo ein alter Mann sich gerade die Zeitung aus dem Briefkasten holte, um sich damit gemütlich auf seinem Gartenstuhl niederzulassen. Da sah er einige Kinder mit umgehängten Presseausweisen. Sie erklärten ihm, dass sie eine Katze suchten und zeigten ihm ein Foto der Katze. Der Mann erkannte die Katze sofort und sagte, er hätte die Katze morgens auf einem Stein ganz in der Nähe gesehen, wie sie sich sonnte. Die Kinder bedankten sich und liefen rasch weiter, um ihrer Lehrerin davon zu berichten. Jetzt warten wir alle gespannt, ob sich jemand auf den Steckbrief meldet und so die Katze wieder ihr richtiges Zuhause erhält.

Anbei der Steckbrief der Katze: Gesucht wird ein kleiner roter Perserkater, genannt Fritz. Alter: zwei Jahre, Chipnummer 276098102062174. dem ehrlichen Finder winkt ein Finderlohn.

http://www.morgenpost.de/schueler/article1180404/Schueler_suchen_verschwundenen_Kater_Fritz.html

28.09.2009

Sind in Zittau Katzenfänger unterwegs?

Von Matthias Klaus

Drei Wochen ist es nun her, dass Flöhchen verschwand. „Sie kam eines Abends einfach nicht mehr rein“, erzählt Renate Wohlgemuth. Trotz der langen Zeitspanne gebe sie die Hoffnung nicht auf, stehe jeden Abend an der Haustür und halte Ausschau. „Aber wahrscheinlich hab ich keine Chance“, resigniert die Zittauerin traurig. Flöhchen–offenbar kein Einzelfall. Nach SZ-Informationen sind in Zittau in den vergangenen Tagen und Wochen mindestens zwölf Katzen auf mysteriöse Art und Weise verschwunden, vor allem im Weinauviertel, wo auch Flöhchen zu Hause war. Bei der Polizeidirektion (PD) Oberlausitz-Niederschlesien sind keine Anzeigen wegen verschollener Katzen eingegangen. „Verschwundene Katzen stellen in diesem Sinn auch keinen Straftatbestand dar, es sei denn, man geht von Diebstahl aus“, schildert PD-Sprecher Uwe Horbaschk. Eine Katze, sagt er, könne ja durchaus mal ein paar Tage verschwinden,eine Anzeige deshalb mache aus seiner Sicht daherkeinen Sinn.Anders stelle sich die Situation dar, wenn es sich um einen offensichtlichen Fall von Tierquälerei handelt. „Wenn eine Katze zum Beispiel mehrmals verletzt nach Hause kommt oder ihr der Tierarzt Luftgewehrkugeln herausoperieren musste, würden wir der Sache nachgehen“, sagt Uwe Horbaschk. Derweil existieren eine ganze Reihe von Gerüchten über ominöse Fellhändler, die Katzen einfangen und ihre Felle zu Rheumadecken verarbeiten lassen. „Trotz langjähriger Recherchen konnte kein Netz von Tierdieben aufgedeckt werden“, heißt es dazu beim Deutschen Tierschutzbund. Dass Katzenhasser viele Katzen in ihrer Umgebung umbringen, könnte eine regionale Häufung des Verschwindens erklären, so der Verein. Es gebe zudem viele andere Gründe, warum Katzen verschwinden: Verkehrs- und Jagdopfer, Fundkatzen im Tierheim, nach denen sich niemand erkundigt, und, und, und. Renate Wohlgemuth hat derweil nur einen Gedanken: „Was immer Flöhchen passiert sein mag: Ich hoffe, sie hat nicht gelitten.“ Die Zittauerin hat in ihrem Haus noch acht weitere Katzen, aufgenommene Streuner. „Ihnen geht es bei mir sehr gut“, versichert Renate Wohlgemuth. Sie passt auf die Samtpfoten nun besonders gut auf, wenn sie nach draußen gehen. „Ich hoffe“, sagt Renate Wohlgemuth, „alle anderen Katzenbesitzer in Zittau tun das bei ihren Tieren auch.“

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2272236

27.09.2009

Katzenbesitzer bangen um ihre Tiere

Altkleidersammlung mit orangefarbenen Behältern sorgt in Plauen für Unruhe - Aber: Keine Spur von Katzenfängern 

Wie hier in Reusa gibt es derzeit in verschiedenen Plauener Stadtteilen Altkleidersammlungen. Dabei werden orangefarbene Behälter vor die Grundstücke der Anwohner gestellt. Hinweise, dass hierbei Katzenfänger am Werk sind, gibt es bislang nicht.

Plauen. Katzenfreunde sind in heller Aufregung. Werden in Plauen Altkleidersammlungen von Katzenfängern missbraucht? Bei der in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet aufgestellten orangefarbenen Plastikbehälter handelt es sich offenbar um eine seriöse Angelegenheit. Der Verein Help sammelt Altkleider und Schuhe, um den Erlös für Kinder in Not zu verwenden. Mit einem besonderen Aufdruck auf den Behältern distanziert sich Help von Katzenfängern, die sich in der Vergangenheit auf diese Weise Katzen für Laborversuche verschafft haben sollen. Besorgte Katzenbesitzer wandten sich in den vergangenen Tagen an die "Freie Presse", um die Leser zu warnen und zu erhöhter Aufmerksamkeit aufzufordern. Auch im Vorjahr hat es schon einmal eine solche Aktion gegeben, die allerhand Unruhe unter den Tierbesitzern ausgelöste. Aber es wurde kein Fall bekannt, bei dem eine Katze im Zusammenhang mit den Sammelkübeln verschwunden ist. Die Behälter sind inzwischen in verschiedenen Stadtgebieten wieder eingesammelt und woanders aufgestellt worden. Der Tierschutzverein Vogtland hat die Sache im Auge behalten, auch nachts kontrolliert, aber nichts Auffälliges feststellen können. Weil immer die Rede von gewissen Duftstoffen ist, mit dem die Kübel ausgestattet sein sollen, um die Katzen anzulocken, hat eine Plauenerin einen Versuch unternommen. Sie nahm den Behälter mit ins Grundstück, um zu prüfen, ob die Katzen darauf reagieren. Aber die Tiere haben gar nicht darauf reagiert. Das Plauener Tierheim am Kemmler meldet, dass seit dem 21. August insgesamt 31 Katzen im Stadtgebiet verschwunden sind. "Aber das sind nicht mehr als sonst", sagt Mitarbeiterin Franziska Behrens. "Es gibt Jahreszeiten, beispielsweise im Frühling, in denen noch mehr Tiere weg sind." Die Tierheim-Mitarbeiterin berichtet: "Verschwindet ein Tier, rufen die Leute meist an und fragen, ob es etwa bei uns abgegeben worden ist. Leider melden sich die Besitzer nicht mehr, wenn ihr Tier wieder aufgetaucht ist. Deshalb kennen wir zwar die Zahl der vermeintlich vermissten, aber nicht der wieder gefundenen Katzen." Polizeisprecher Oliver Wurdack: "Wir haben 2008 und auch jetzt von der angeblichen Katzenfangaktion gehört. Aber uns ist kein entsprechender akuter Fall bekannt geworden."

Von Renate Günther

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/PLAUEN/1583897.html

15.09.2009

Warnung vor dubiosen Hundehändlern

Wanne-Eickel, Katharina Kruppa

Herne. Rassehunde zum Dumpingpreis: Tierhändler aus Osteuropa verscherbeln anscheinend Hundebabys auf Parkplätzen in ganz Deutschland. Im Tierheim Herne-Wanne wurden schon mehrere Tiere abgegeben, die vermutlich von solchen Hundehändlern gekauft wurden. Sie sind unterentwickelt, krank und verstört.

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„Ich appelliere an alle Herner: Bitte achten Sie darauf, keine Tiere unter solch dubiosen Umständen zu kaufen”, warnt Brigitte Seele-Roßbach, Vorsitzende des Tierschutzvereins Herne-Wanne. Sie weiß aus Tierschützer-Kreisen, dass gerade an Autobahnparkplätzen illegal mit Welpen „gedealt” wird. Dort bieten Händler ein paar Wochen alte Hundebabys zu Dumpingpreisen, wesentlich günstiger als beim registrierten Züchter. Welpen sind krank oder verhaltensgestört „Die Welpen sind oft immungeschwächt, krank oder verhaltensgestört”, sagt Brigitte Seele-Roßbach. Denn die Welpen würden schon viel zu früh von der Mutter getrennt. So fehlt ihnen der Nährstoffcocktail in der Muttermilch, mit dem Welpen ihr Immunsystem aufbauen. Zudem fehlt ihnen die frühe Sozialisation in der Hundefamilie. „Die Hundehändler geben gerne gefälschte Impfpapiere aus”, sagt Brigitte Seele-Roßbach, „doch Welpen im Alter von vier oder fünf Wochen kann man noch gar nicht erfolgreich impfen.” Hunde aus illegalen Züchtungen werden auf deutschen Parkplätzen verscherbelt. In den vergangenen Monaten sind immer wieder sehr junge Hunde im Tierheim abgegeben worden. „Sie waren sehr krank und hatten keinerlei Papiere”, so Brigitte Seele-Roßbach. Würden Hunde ohne gültigen Impfausweis oder gestempeltes Züchterpapier abgegeben, die zudem noch jung und krank seien, stammte diese vermutlich von einem illegalen Hundehändler. Angebote sofort melden „Es ist wichtig, dass jeder, der so ein Kaufangebot erhält, es sofort meldet, damit die Händler bestraft werden”, so Brigitte Seele-Roßbach. Doch es ist schwierig, die fahrenden Hundehändler zu schnappen. Denn bevor die Polizei vor Ort ist, sind sie mitsamt ihrer Ware verschwunden. Der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund, das auch für den Bereich Herne zuständig ist, sind noch keine Hundehändler ins Netz gegangen. Zwar sind wegen der illegalen Einfuhr der Tiere zunächst Zoll und Bundespolizei zuständig, doch ist die Polizei im Rahmen der Amtshilfe auch ein Ansprechpartner für die Bürger. „Wer einen Hundehändler ertappt, meldet sich am besten bei der nächsten Polizeidienststelle”, sagt Frank Plewka, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Bochum.

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/wanne-eickel/2009/9/14/news-133158218/detail.html

14.09.2009

Tierfänger in Düren und Langerwehe unterwegs?

Langerwehe. Werden in den westlichen Stadtteilen Dürens und im Osten der Gemeinde Langerwehe Haustiere Opfer von Tierfängern? Eine Tierschützer-Gruppe aus Langerwehe ist davon überzeugt. «Hunde, die ihre Besitzer nie aus den Augen ließen, rannten auf einmal los und verschwanden spurlos», sagt deren Sprecherin Petra Müller und spricht von vier Fällen. Zudem würden neun Katzen vermisst. Ihr Verdacht: Es werden Lockstoffe eingesetzt, um Tiere anzuziehen. Eine Hundehalterin habe von einem verdächtigen Fahrzeug mit abgeklebten Fenstern auf einem Waldweg berichtet.Die Polizei weiß nichts von vermissten Hunden oder Katzen. «Uns liegt keine Anzeige vor», sagte Polizeisprecher Willi Jörres der DZ.

Ermittlungen seien aber davon abhängig, dass ein Tierbesitzer Anzeige erstatte.

http://www.webnews.de/http://www.az-web.de/news/topnews-detail-az/1009787

12.09.2009

Schuhsammler als Katzenfänger unterwegs?

Lottengrün/Weischlitz – Die junge Frau am Telefon klingt aufgeregt. Eine orangefarbene Tonne stand vor einigen Tagen vor der Hoftür der Familie in Lottengrün. Der Verein „Help e.V.“ aus Sankt Georgen verkündet eine „Große Schuh-Sammlung“ und nennt dazu die Nummer eines Spendenkontos. Außerdem können Altkleider abgegeben werden. Als gemeinnütziger Verein stellt sich „Help“ auf der Tonne dar mit dem Slogan „Kinder in Not brauchen ihre Hilfe“. Die farbigen Behälter wurden aus einem VW-Transporter heraus im Dorf verteilt. Auch in Theuma, Plauen und Falkenstein werden die Tonnen gesichtet. Was die junge Frau stutzig macht, am Boden des Gefäßes entdeckt sie ein „Luftloch“. „Das waren Katzenfänger“, vermutet sie. Die Lottengrünerin surft im Internet. Unter dem Stichwort „Katzenfänger-Kleidersammlung“ wird man schnell fündig. Insgesamt 1320 Seiten behandeln den Zusammenhang von Kleider-/Schuh-Sammlungen und Katzenfängern, nur wenige Einträge sprechen von einer neuen „Verschwörungstheorie“. Das weiß offensichtlich auch „Help e.V. Sankt Georgen“ und baut vor: „Achtung Tierfreunde: Mit Katzenfängern haben wir nichts zu tun“ steht auf dem Eimer-Deckel. Am Dienstag sind die orangefarbenen Eimer von „Help“ auch in Weischlitz abgestellt. Dem Aufkleber auf den Deckeln ist außer der Rufnummer eines Kontaktbüros noch zu entnehmen, dass es sich um eine gewerbliche Sammlung handelt. Müsste dafür nicht eine Genehmigung beantragt werden? „Nein“, sagt Dagmar Friedrich, die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes in Weischlitz. Nach dem Sammlungsgesetz sei das Aufstellen der Tonnen nicht erlaubnispflichtig. Sie habe sich im Landratsamt kundig gemacht. „Help“ sei ordentlich im Vereinsregister eingetragen. Karin Oettmeier, Vorsitzende des für das Vogtland zuständigen Tierschutzvereins Plauen, hat am Mittwochmorgen schon fünf besorgte Anrufe wegen der Schuh-Sammelaktion in Weischlitz bekommen. Die Sache ist auch ihr nicht geheuer, sie wittert „eine unseriöse Masche“. Vorsorglich hat sie den Auftrag erteilt, eine der Tonnen sicherzustellen, um zu recherchieren. Das wird auf den Tierschutzseiten im Internet übrigens ausdrücklich empfohlen. Ihr liegen Meldungen vor, dass vor rund zwei Wochen sehr viele Katzen in Oelsnitz verschwunden sind. Von einer Kleider- oder Schuh-Sammelaktion ist dort aber nichts bekannt. Rund 20 Tiere stehen zurzeit auf der Liste vermisster Katzen des Tierheims Kandelhof, dem Oettmeier vorsteht. Doch kann das Verschwinden der Fellträger auch auf andere Ursachen wie Streunen oder Unfälle zurückgehen, weist die Tierschützerin hin.

Die Texte im Internet zum Vorgehen der Katzenfänger klingen alarmierend. Auf der Seite Katzensuchdienst.de heißt es: „Jährlich werden Hunderttausende Hunde und Katzen gestohlen und landen vor allem in Versuchslaboren.“ Unter anderem Altkleidersammlungen, Schrottsammlungen, Werbeaktionen für Tierfutter, Spendenaktionen würden von dubiosen Leuten missbraucht. Das Aufstellen der Tonnen diene dazu, sich in den Einfahrten und Straßen aufzuhalten und auszuspähen, ob Katzen an Fenstern oder in den Grundstücken sitzen. Der Katzenklau lohne sich, bis zu 600 Euro würden Labore pro Tier zahlen. In der Nacht würden die Straßen dann mit einem Lieferwagen angefahren und die Katzen durch eine Öffnung im Fahrzeugboden mit Sexuallockstoffen angelockt, mit Nervengas betäubt und in die Sammelbehälter zum Abtransport gesteckt.

Das Freie Wort Suhl hat am 21. April über den Verein „Help Sankt Georgen“ und die angeblichen Katzenfänger berichtet. Klaus Engesser, damals Vorsitzender des Vereins, heute Schriftführer, wehrt sich. Mit der Märchengeschichte werde die Bevölkerung unnötig beunruhigt. Dabei handle es sich um eine urbane Legende. „Ich habe die Schnauze voll“, geht Engesser auf Anfrage unserer Zeitung noch weiter. Jeden Tag werde die Katzenfängergeschichte an ihn herangetragen. Die kursiere seit 40 Jahren. Die Polizei müsse ja dumm sein, dass sie in dieser Zeit noch keine der dunklen Gestalten erwischt hat. Außerdem soll ihm mal jemand erklären, wie man mit einem Loch im Auto durch den TÜV kommt. „Wir wollen jetzt energischer zur Aufklärung beitragen“, verspricht er. Auf üble Nachrede und Diebstahl soll Anzeige erstattet werden. Jährlich seien dem Verein an die 3000 Eimer gestohlen worden, Sachschaden von rund 12 000 Euro sei entstanden. Etwa 20 Tonnen brauchbarer Sachen verspricht er sich durch die Sammlung im Vogtland. Ein Teil werde verkauft, um die Transporte zu bezahlen, der Rest verteilt an Hilfsbedürftige im Kosovo und im Irak. Ein Hinweis auf die tierquälerischen Umtriebe im Zusammenhang mit den Sammeltonnen ging auch bei der Polizei ein, gibt Annett Münster, Sprecherin der Polizeidirektion Zwickau, Auskunft. Eine Frau habe nach dem Lesen der Einträge im Internet Alarm geschlagen. Es habe sich aber kein Anhaltspunkt ergeben, sagt Frau Münster. Die Eimer oder Tonnen haben Löcher aus einem ganz profanen Grund – damit sie für andere Zwecke nicht gestohlen werden. Und: „Damit sie beim Stapeln kein Vakuum erzeugen“, erkärt es Engesser, „sonst bringen wir sie nicht mehr auseinander“.

http://www.vogtland-anzeiger.de/Vogtland_Anzeiger/index.php?menuid=23&reporeid=1467

12.09.2009

Auf Katzenfang?

Von Peter Berger

Borken. Katzenfänger, die sich als Altkleidersammler tarnen? Dieses mulmige Gefühl beschlich diese Woche einen BZ-Leser, als er unter anderem in der Frankenstraße zahlreiche Waschkörbe vor den Häusern entdeckte, die mit einem Hinweiszettel für eine „Schuhsammlung“ beklebt waren. Auffällig: in die Körbe waren zwei untertassengroße Löcher geschnitten.

Seit zwei Katzen auf unerklärliche Weise aus der Familie verschwunden sind, ist der Borkener misstrauisch. Er verweist auf die Internetseite „haustierdiebstahl-in-deutschland.de“, in der auch vor der Waschkorb-Methode gewarnt wird. Die angeblichen Sammler, so wird dort gemutmaßt, würden die Behälter mit Lockstoffen präparieren und die Verteilung dazu nutzen, Grundstücke und Tierhalter auszuspähen. Die Fänger hätten es auf die Felle abgesehen. Oder würden die Katzen an Versuchslabore verkaufen. Dirk Schwar, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Bocholt, runzelt darüber die Stirn. Sammelaktionen, die in diesem Stil aufgezogen würden, seien nicht per se verdächtig. „Wir haben da ein Auge drauf.“ Allerdings seien auch schon mal Sammeltonnen aufgetaucht, die tatsächlich zum Tierfang zweckentfremdet werden könnten. Schwar betont „könnten“. Katzen fangen, um Katzenfell zu gewinnen? Der Vereinsvorsitzende antwortet mit einer Gegenfrage: „Was meinen Sie, woraus der Kragenbesatz einer Billig-Jacke besteht?“ Dass die Tiere in Laboren enden, kann sich der Tierschützer indes nicht vorstellen. Dafür seien viele Katzen inzwischen per implantierten Chip registriert. „Das Gerücht mit der Katzenfängerei taucht immer wieder auf“, sagt Frank Rentmeister, Pressesprecher der Kreispolizei. Ein konkreter Fall sei ihm bislang aber noch nicht untergekommen. Ebenfalls skeptisch ist die Interessengemeinschaft „Katzenfreunde gegen Katzenklau“. Auf ihrer gleichnamigen Homepage kritisiert sie „den unsauberen Umgang mit der Thematik Tierdiebstahl“. Zwar gebe es tatsächlich Tierfänger, die auf diese Weise ihren potenziellen Fang ausbaldowern würden, ein Generalverdacht lasse sich daraus nicht ableiten. Widersprüche und Irritationen trügen leider dazu bei, dass das Thema in die Ecke „urbane Legende“ oder Internet-Märchen zurückgedrängt werde. Wo dann auch Geschichten wie die vom Krokodil im Abwasserkanal oder der im Rausch entfernten und verkauften Niere zu finden sind... Zurück zu der Sammlung diese Woche in Borken: Unter der auf dem Merkzettel angegebenen Handy-Nummer meldet sich ein Mann namens Werner Schulz. Ja, man wisse von diesen Geschichten über die Tierfängerei. Nein, da sei nichts dran. „Wir sammeln bei Tageslicht.“ Die Schuhsammlung sei „teils gewerblich, teils für den Sportverein“. Genannt wird ein Fußballclub in Duisburg. Warum die vor den Häusern abgestellten Waschkörbe nun Löcher haben, erklärt der Mann so: „Eins im Boden, damit das Wasser ablaufen kann und die Schuhe nicht nass werden, und eins an der Seite, damit die Körbe nicht geklaut werden“. Bei der jüngsten Sammlung seien ihm trotzdem 30 Körbe weggekommen.

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_borken/bz_alle_meldungen/1122054_Auf_Katzenfang.html

11.09.2009

WÜRZBURG

Kater überlebt 25 Tage ohne Nahrung

Stubentiger Findus war im Keller einer Nachbarin eingesperrt

Kurt W. war verzweifelt. Kaum war seine Tochter Anfang August mit den Enkelsöhnen in den Urlaub aufgebrochen, verschwand Kater Findus, den der 87-Jährige in seiner Obhut hatte. „Ich habe ihn überall gesucht“, erzählt der Pensionär, „ich habe auch Zettel mit seiner Beschreibung ausgehängt“. Aber Findus, der ein Halsband mit Namen und Telefonnummer seiner Besitzer trug, tauchte nicht mehr auf. Bis zum 28. August. Da sprach der Gärtner einer Nachbarin Kurt W. an. „Er erzählte mir, dass der Kater in ihrem Keller ist.“ Sofort machte sich der 87-Jährige auf den Weg. „Die Nachbarin sagte mir, dass Findus zwar da gewesen, jetzt allerdings wieder weg sei“, berichtet Kurt W. Als er den Kater beim Namen gerufen habe, habe er aus dem Keller ein „mattes Miauen“ gehört. „Aber gefunden habe ich Findus nicht.“ Die Sorge um sein Tier ließ dem Pensionär keine Ruhe. „Mittags bin ich noch mal zur Nachbarin gegangen, aber sie schickte mich weg.“ Auch bei einem weiteren Besuch am Abend habe sie ihn nicht in ihr Anwesen gelassen, vor dem ein Schild verkündet, dass es mit „Legbüchsen und Schlagfallen“ gesichert sei. Schwach und abgemagert Wenig später habe die 86-Jährige eine Bekannte zu ihm geschickt, erzählt Kurt W. „Sie hat mir gesagt, ich könne den Kater jetzt holen. Er sei tot.“ Wieder ging er zur Nachbarin. „Ich fand Findus ganz hinten im Keller“. Sehr „schwach und abgemagert“ sei das einst wohl genährte Tier gewesen. „Aber Findus lebte.“ Zwei Tage lang musste der Kater in einer Tierklinik bleiben. „Er war ausgetrocknet, seine Leber und seine Nieren haben Schäden davon getragen“, sagt Kurt W. „Schließlich war er 25 Tage ohne Wasser und Futter.“

Der Pensionär glaubt, dass die Nachbarin Findus „mit Absicht“ eingesperrt hat, weil sie ihn nicht mochte. „Dabei ist er ein so liebes Tier“, sagt Kurt W. „Es war grausam, ihn so leiden zu lassen“. Die Nachbarin antwortet ausweichend auf die Frage, ob sie den Kater eingeschlossen habe. „Ich wollte nicht, dass der hier rumläuft“, erklärt sie in einem Telefonat mit der Main-Post. „Das Mistvieh knickt im Garten meine Blumen ab.“ Auf jeden Fall wusste sie, dass eine Katze in ihrem Keller ist. „Der hat dort sein Geschäft gemacht und ich habe es weggeräumt“. Auf die Frage, ob sie nicht damit gerechnet habe, dass das Tier verdurstet und verhungert, sagt sie: „Das wäre mir nur Recht gewesen.“ Nach eigenen Worten will die Nachbarin erreichen, dass Findus nicht mehr in ihren Garten kommt. „Herr W. ist selbst Schuld, dass das vorgekommen ist“, sagt sie, „wenn er die Katze weiter frei laufen lässt, kann es auch wieder passieren“. Die Tierarztrechnung über 280 Euro will die Seniorin nicht übernehmen. „Und wenn Herr W. mich verklagt, dann verklage ich ihn, weil sein Kater meine Blumen kaputt gemacht hat“, sagt sie.

http://www.mainpost.de/lokales/wuerzburg/Kater-ueberlebt-25-Tage-ohne-Nahrung;art735,5285647

11.09.2009

Angriff der Katzenfänger-Mafia?

Rosenheim - Wo sind unsere Katzen? Das fragen sich seit mehreren Monaten verzweifelte Katzenbesitzer in Söchtenau und Umgebung. Und auch die Polizei tappt bei ihren Ermittlungen bisher im Dunkeln.

Immer mehr Katzenliebhaber haben Angst um ihre Liebsten.

Neben Söchtenau sind auch in Halfing, Amerang und Bad Endorf in letzter Zeit mindestens zwanzig Katzen spurlos verschwunden. Die Münchner Umwelt- und Tierschutzorganisation „David gegen Goliath“ hat nun eine Belohnung von bis zu 1000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgesetzt. Diese wird durch Spenden an den Verein finanziert. Bernhard Fricke, Vorsitzender von „David gegen Goliath“, war auf die Problematik aufmerksam geworden, als im Juli und August innerhalb von drei Wochen vier Katzen aus der Sonnen-Arche der Organisation verschwanden.

Frau Rödler, die Besitzerin der Katzen, kann sich das Verschwinden ihrer Lieblinge nicht erklären: „Ich habe überhaupt nichts Auffälliges beobachten können und meine Katzen sind eigentlich sehr haus- und ortsbezogen.“ Sie hat bereits eine Suchaktion gestartet und bei der Polizei Anzeige erstatte. Dort erfuhr sie von anderen Menschen, denen ähnliches passiert war. Die Polizei bestätigt, dass inzwischen vier Anzeigen von sechs Geschädigten erstattet wurden. Mehrmals wurden in den betroffenen Gegenden dunkelblaue oder weiße Kastenwägen mit Mühldorfer oder Passauer Kennzeichen beobachtet, vollständige Kennzeichen konnten laut Polizei allerdings noch nicht notiert werden. Entgegen der Annahme von Herrn Fricke, gehen die Beamten auch nicht davon aus, dass eine Katzenfänger-Mafia hier ihr Unwesen treibt. Aus finanzieller und rechtlicher Sicht lohne sich das Stehlen von Katzen für Fellfarmen oder Versuchslabors gar nicht. Dies sei viel teurer und aufwendiger als der Kauf von bereits toten Katzen im Ausland. Dennoch nehme die Polizei die Fälle ernst. Sowohl die Rosenheimer, als auch die Priener Polizei nehmen alle Anzeigen diesbezüglich entgegen. Eine Erklärung für das Verschwinden der Katzen hat man bei beiden Polizeiinspektionen allerdings nicht. „David gegen Goliath“ bittet deshalb alle verantwortungsbewussten Menschen die Augen offen zu halten und Beobachtungen so schnell wie möglich zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter den Telefonnummern 080 55/18 99 20 und 089/23 66 200. entgegen genommen.

red-ro24/sf

http://www.rosenheim24.de/land/mysterioese-serie-verschwundenen-katzen-ro24-463435.html

10.09.2009

 

Rosenheim: Jetzt wird die Katzenmafia gejagt

In Rosenheim kürzlich 30 Katzen spurlos verschwunden.

Der Verein „David gegen Goliath“ will den Fängern der Haustiere an den Kragen. Sogar 1000 Euro Belohnung sind ausgesetzt.

ROSENHEIM In den letzten vier Wochen sind im Umkreis von Rosenheim 30 Katzen spurlos verschwunden. „Das sind die Fälle, von denen wir wissen. Vermutlich gibt es noch viel mehr“, erklärt Bernhard Fricke der AZ. Der Münchner Rechtsanwalt und Gründer der Umwelt-und Tierschutzorganisation „David gegen Goliath“ will den Katzenfängern jetzt das Handwerk legen.

Durch eine Flugblattaktion erfuhr er von den verschwundenen Katzen. Zeugen berichteten von dunkelblauen und weißen Kastenwagen mit wechselnden Kennzeichen: Mühldorf oder Passau. Für eine Fangprämie von bis zu 30 Euro würden die Täter die Katzen in ihre Lieferwagen verfrachten. Vermutlich geht’s dann ab ins Ausland. Als Motiv nennt Fricke die Verwertung des Katzenfells. Auch in Versuchslaboratorien würde man mit Katzen arbeiten. Dass es sich bei den verschwundenen Katzen nicht um entlaufene, sondern entführte Haustiere handelt, liegt für Fricke auf der Hand. „Wir haben es hier mit gut organisiertem Katzendiebstahl zu tun: 30 Katzen aus der Rosenheimer Umgebung in nur vier Wochen, das ist kein Zufall, da ist eine mafiaähnliche Gruppe am Werk.“  Fricke ist auch in seiner Anwaltspraxis immer wieder von verzweifelten Mandanten um Hilfe gebeten worden. Dabei wird immer wieder beklagt, dass die Polizei in der Regel keine große Hilfe im Kampf gegen die Katzenfänger ist. Der Grund: Eine Katze ist strafrechtlich gesehen eine Sache, zivilrechtlich gesehen hat sie nur einen geringen materiellen Wert. Für sachdienliche Hinweise hat „David gegen Goliath“ nun eine Belohnung bis zu 1000 Euro ausgesetzt. „Wir hoffen so, den Kreis des Schweigens aufbrechen zu können.“, so Fricke.

Marlies Kralicek

http://www.abendzeitung.de/bayern/131366

10.09.2009

Katzenhalter fürchten um ihre Lieblinge

Hinter Gittern: Katzen leiden sehr, wenn sie eingesperrt werden. Foto: dpa "Django" und "Maunz" sind weg

Von Rainer Laux

Es verschwinden wieder Katzen. Im Norden Eppelheims waren es in den vergangenen sieben Wochen insgesamt vier Katzen, die nicht mehr nach Hause kamen. Katzenliebhaber haben Angst um ihre Lieblinge. Was tun? Im Rathaus kümmert sich Verena Fabrizi um dieses Problem. Übers Internetportal "Wer-kennt-wen?" hatte sie erfahren, dass vor sieben beziehungsweise fünf Wochen jeweils eine Katze verschwunden sei. Persönlich zugetragen worden war ihr dann, dass im August Kater "Django" in der Franz Holzmann-Straße "abhanden gekommen" war. Einen Tag später fehlte der vierjährige Kater "Maunz" in der Bürgermeister-Jäger-Straße. Und die drei Monate alte Katze "Krümel" verschwand vor drei Wochen in der Schillerstraße. Sie hatte sich allerdings bloß bis zur Boschstraße durchgeschlagen, war dort gefunden und im Tierheim abgegeben worden. Inzwischen ist sie wieder daheim. Doch so glücklich gehen diese Fälle nicht immer ab. Katzenhalter Sebastian Unglaube kennt sich aus. Bei Hannover sei einmal ein Kleintransporter auf der Fahrt nach Polen kontrolliert worden. In ihm seien Dutzende von Katzenkörben entdeckt worden. Unglaube selbst hatte Glück. Seine Katze sei vor gut zwei Jahren verschwunden. Nach einer intensiven Suchaktion sei sie allerdings nach zweieinhalb Wochen wieder unversehrt aufgetaucht. Womöglich sei sie irgendwo eingesperrt gewesen. Er hat für solche Fälle auch Tipps parat. Im Internet-Forum würden sich Betroffene austauschen, weiß Unglaube. Hier werde davon ausgegangen, dass sich Katzenfänger als Kleidersammler tarnen, um die Gegend auszuspionieren. Dazu biete sich Gelegenheit, wenn sie ihre Sammelboxen aufstellten. Die Katzen würden dann, so wird weiter befürchtet, an ausländische Tierlabore verschachert oder endeten als Fellärmel an Jacken oder Mänteln. Andererseits habe er auch schon von einem Fall gehört, bei dem die verschwundene Katze nach einem Jahr wieder da gewesen sei. Aber keiner habe je die Katzenfänger gesehen. Deshalb bezeichnet Polizeisprecher Harald Kurzer das Ganze auch als eher spekulativ. Es gebe keine besondere Häufung von gemeldeten Katzendiebstählen in Eppelheim, sagte er auf RNZ-Anfrage. Allerdings sei derzeit eine besondere Häufung von totgefahrenen Tieren auf den Autobahnen festzustellen, ob das nun Füchse, Katzen oder andere seien. Wenn nun etwa eine Katze zwei Kilometer entfernt auf einer Autobahn getötet worden sei, erfahre der Katzenhalter nie etwas davon.

http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20090905104800_Katzenhalter_fuerchten_um_ihre_Lieblinge.php

05.09.2009

ALPIRSBACH

Odyssee auf Samtpfoten: Mietzis langer Weg zurück nach Hause

Alpirsbach. In unserer Serie »Einfach tierisch« erzählt heute Ruth Frommherz von einem Erlebnis mit ihrer Katze Mietzi:

»Es war Freitag, ich hatte 14 Tage Urlaub vor mir. Unsere Tiere – Ajka, eine dreijährige Schäferhündin, und die drei Katzen Bärchen (2006 zugelaufen), Mietzi (zwei Jahre alt) und Egon (geboren Ende April) – freuen sich immer, wenn wir zu Hause sind. Da die zwei großen Katzen Freigänger sind, kommt es immer mal wieder vor, dass sie ein bis zwei Tage fort sind. So machte ich mir erstmal auch keine Sorgen, dass wir Mietzi seit Donnerstag morgen nicht mehr gesehen hatten. Als sie aber an besagtem Freitag Nachmittag auch noch nicht auftauchte, wurde ich unruhig. So lange war sie noch nie weg. Also machte ich mich auf die Suche. Und tatsächlich: In einem noch ungenutzten Raum im Haus, in dem einige Kisten aufeinandergestapelt waren, lag sie versteckt in einem Eck. Ich konnte schon an ihrem Gesichtsausdruck erkennen, dass irgendwas nicht stimmte. Als ich sie hochheben wollte, fing sie an zu fauchen und zu zappeln, was sie sonst nie tat. Daraufhin setzte ich sie vorsichtig auf den Boden und bemerkte, dass Mietzi nur auf drei Beinen lief, das vierte war angewinkelt und wurde nicht belastet. Am nächsten Morgen fuhr ich dann zu Tierarzt Wolfgang Schwenk nach Peterzell. Er gab Mietzi eine Spritze und meinte, der Fuß sei ein bisschen verstaucht, aber das würde in den nächsten ein, zwei Tagen schon wieder werden. Erleichtert verließ ich die Praxis, und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Ich wusste, dass Mietzi das Gitter des Katzenkorbs mit ihren Pfoten hochdrücken konnte. Deshalb hatte ich immer eine Hand am Henkel, und mit der anderen hielt ich das Gitter fest. Als ich auf dem Parkplatz stand, passte ich einen Moment nicht auf, das Gitter ging auf, und Mietzi rannte wie von der Tarantel gestochen über die Straße. Ich ließ alles fallen und lief ihr hinterher. Leider verlor ich sie dann aus den Augen. Von Mietzi war weit und breit nichts zu sehen. Alles Rufen half nichts. Der Urlaub fing ja super an. Mein Freund und ich erstellten Vermissten-Zettel und verteilten diese in Peterzell. In den nächsten Tagen fuhren wir abwechselnd fast jeden Tag auf die Höhe, um nach der Katze zu suchen – nichts. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben als Mietzi tatsächlich genau zwei Wochen später, am Ende meines Urlaubs, morgens auf der Terrasse stand und rein wollte. Sie war tatsächlich den ganzen Weg von Peterzell nach Alpirsbach gelaufen. Sie war völlig ausgehungert, aber ansonsten in einem sehr guten Zustand, auch die Verstauchung im Bein war völlig verschwunden. Seither ist sie die meiste Zeit zu Hause, aber das ist mir in dem Fall völlig recht.«

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=7830006&artId=14210229

03.09.2009 

 

Besorgte Tierschützer schlagen Alarm:

Eimerweise Katzenfallen?

Vorwürfe gegen Altkleidersammler scheinen aber eher unbegründet

TREUCHTLINGEN (psh) – «Altkleidersammler entführen Katzen!» Diese oder ähnliche besorgniserregende Warnungen hören oder lesen Tierhalter in letzter Zeit immer häufiger. Erst jüngst berichtete auch unsere Zeitung über mögliche Tierfänger, die angeblich auf dem Jura ihr Unwesen treiben. Nun schlägt der Tierschutzverein Weißenburg-Treuchtlingen Alarm. Zu recht? Ein bisschen dreist scheint das Vorgehen der Kleidersammler schon zu sein: Da kommt ein Kleinlaster angefahren, und kurze Zeit später stehen vor Gartentüren, auf Zaunpfosten, Mauern und Treppenabsätzen Dutzende knallblaue Plastikeimer und laden per Aufdruck zum «Entsorgen» von gebrauchten Klamotten und Schuhen ein. Mehr als 60 solche Kübel zählte unsere Zeitung am Dienstag allein in der Bürgermeister-Sommer- und der Grüntäleinstraße. Für die Treuchtlinger Tierschützer ein Alarmsignal. Denn immer wieder wird der Vorwurf laut, die Organisatoren solcher Altkleidersammlungen würden nur die Gegend auskundschaften, um nachts mit Duftstoffen oder Ködern unvorsichtige Hauskatzen anzulocken und sie in ihren Eimern zu entführen. Endstation: Versuchslabor. Tierschutzvereins-Vorsitzende Luise Schmid rief deshalb noch am gleichen Tag alle Tierhalter der betroffenen Straßen zu verstärkter Aufmerksamkeit auf und riet, «Katzen nachts nicht mehr aus dem Haus zu lassen». Außerdem empfahl sie den Anliegern, die unerwünschten Eimer an einem Ort zu sammeln, um sie möglichst umgehend wieder abholen zu lassen. Für weitere Tipps zum Thema verweist Schmid auf die Internetseite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de. Doch sind die Mitarbeiter des Vereins «Help», dessen Etikett die blauen Kübel in der Altmühlstadt ziert, tatsächlich getarnte Haustier-Kidnapper? «Achtung Tierfreunde: Mit Katzenfängern haben wir nichts zu tun», steht ausdrücklich auf den Sammeleimern. Darunter sind sogar Telefonnummer, Internetadresse (www.helpev.org), Vereins- und Steuernummer angegeben – nicht gerade die Art von Geheimniskrämerei, die man von kriminellen Tierquälern erwarten würde. Eine kurze Internet-Recherche ergibt ebenfalls das Bild einer eher seriösen Sozialorganisation. Und auch der Anruf bei Help-Chef Klaus Engesser aus St. Georgen im Schwarzwald bestätigt dies. Zwar sammle der Verein «gewerblich», sprich: die Altkleider werden verkauft, und der Erlös nicht zwingend oder nur teilweise einem sozialen Zweck zugeführt. Doch bemühe er sich gerade um das renommierte DZI-Spendensiegel – und das gibt es nur für streng geprüfte Organisationen mit einem sehr kleinen Verwaltungs- und Personalkostenanteil. Seinen leicht mit dem bekannten Bonner Verein «Help – Hilfe zur Selbsthilfe» zu verwechselnden Namen will der Verein aus dem Badischen ebenfalls in Kürze ändern. Denn solche Doppeltbelegungen fördern leicht Misstrauen und Verschwörungstheorien.

Eine «Urbane Legende»?

Für Engesser ist der Anruf unserer Zeitung weder überraschend noch der Vorwurf neu. «Mit dieser Märchen-Geschichte werden die Leute immer wieder beunruhigt», erklärt er hörbar frustriert. Es handle sich schlicht um eine «Urban Legend», eine skurrile Legende, ähnlich dem Krokodil im Abwasserkanal oder der im Rausch entfernten und verkauften Niere. Um dies zu belegen, zitiert Engesser den Sprecher der Polizei in Hassfurt, wo das Thema Tierklau erst Anfang August hohe Wellen schlug: «Es gibt keinerlei Hinweise auf rechtswidrige Handlungen», und die Reaktionen der Tierschützer grenzten an «fundamentalistische Massenhysterie». Tatsächlich sei in ganz Deutschland noch nie ein Altkleidersammler wegen Tierdiebstahls belangt worden. Ähnlich äußerte sich gestern auch Treuchtlingens Polizeichef Gerhard Hohmann. «Der Katzenfänger mit dem großen Kastenwagen, durch dessen Bodenluke die Tiere verschwinden, kommt doch alle paar Jahre», charakterisiert er ironisch die unter manchen Tierfreunden kursierenden Horrorgeschichten. Er habe in seinen 40 Jahren Dienstzeit noch keinen einzigen solchen Fall gehabt. Statt dessen warnt Hohmann jedoch davor, die blauen Sammeleimer einfach «verschwinden» zu lassen: «Ein unberechtigtes Entfernen wäre Diebstahl.» Klaus Engesser von «Help» ist unterdessen um Transparenz und Schadensbegrenzung bemüht. «Die Leute dürfen gern einmal einen Tag, eine Woche oder sogar noch länger bei uns mitfahren, sich unser Lager und unsere Büroräume ansehen», bietet er an. «Unentgeltliche Helfer brauchen wir immer», fügt er augenzwinkernd hinzu. Doch was die üble Nachrede mancher Tierhalter angehe, werde seine Organisation nach «zwei Jahren Aufklärung» künftig unnachsichtiger vorgehen und wenn nötig auch rechtliche Schritte einleiten. Allen, die sich ein eigenes Bild von den Vorwürfen der Tierschützer und den Argumenten der Altkleidersammler bilden möchten, empfiehlt Engesser die Internetseite www.katzenfreunde-gegen-katzenklau.de

Auf dieser werden viele Schlussfolgerungen übereifriger Katzenhalter entkräftet, ohne jedoch das Thema Haustierklau an sich zu verharmlosen. Im Gegenteil: Gerade solche Überreaktionen, schreiben die Macher der Seite, würden ihrer Sache sehr schaden, weil viele Tierhalter am Ende auch fundierte Warnungen nicht mehr ernst nehmen würden. So erscheint es plausibel, dass deutsche Labore ohnehin keine von der Straße gefangenen Katzen verwenden würden, weil diese Krankheiten einschleppen und den streng gegen äußere Einflüsse abgeschirmten Versuchsbedingungen nicht gerecht werden würden. Für Tierversuche gebe es vielmehr eigene Züchtungen, und weiterverkaufen ließen sich gewöhnliche Hauskatzen ebenfalls nicht. Und auch für das vermeintliche «Luftloch» im Boden der Plastikeimer hat Engesser eine ganz einfache Erklärung: «Das Loch ist für die Stapelfähigkeit der Eimer gemacht, damit die Luft kein Vakuum erzeugt.»

Patrick Shaw

http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl&q=TREUCHTLINGEN

02.09.2009

Bauer bezichtigt Tierschutzverein

Katzennapping in Nördlingen?

Nördlingen (hum) - Diese Bauernhof-Idylle in Nördlingen sucht man oft auf dem Dorf vergebens: Hinter einem Lattenzaun in einem Obstgarten laufen glückliche Hühner umher, kleine Kätzchen balgen sich. Doch was die Katzen betrifft, trügt die Idylle: Der Hofbesitzer klagt, dass auch heuer, wie in früheren Jahren, mehrere junge Katzen verschwunden sind.

Sie können nur gestohlen worden sein, schlussfolgert er daraus. Und er hat auch schon einen Verdacht: Mitglieder des Katzenschutzvereins „Samtpfoten“ müssen es gewesen sein. Die hatte er heuer schon angezeigt, die Polizei ging der Sache auch nach und befragte etliche Mitglieder des Vereins dazu. Dann waren die Katzen plötzlich wieder da. Die Tierschützer hätten wohl ein schlechtes Gewissen gehabt und die Kätzchen wieder zurückgebracht.

„Entführungen“ abgestritten

Elke Stehle, die Vorsitzende von „Samtpfoten“, schilderte unserer Zeitung gegenüber die Situation aus ihrer Sicht. Dazu gehöre, dass die Katzen bei aller augenscheinlichen Idylle wild lebten, zum Teil von Krankheiten geplagt und sich selbst überlassen seien. „Sie verlassen den Hof von selbst und begeben sich anderswo auf Futtersuche“, mutmaßt sie und weist „Katzen-Entführungen“ durch den Verein von sich.

Mit dem Tierschutz kam der Bauer schon lange vor dem seit zweieinhalb Jahren existierenden „Samtpfoten“-Verein in Berührung. Damals lebte eine riesige Menge an Katzen auf dem Grundstück - der Besitzer erklärte, andere Katzenbesitzer hätten ihm ihre Jungtiere über den Zaun geworfen.

Angebot abgelehnt

Wulf-Dietrich Kavasch vom Nördlinger Tierschutzverein hatte angeboten, alle Tiere kostenlos zu kastrieren. Der Tierarzt wiederholte kürzlich sein Angebot, doch letztendlich ging der Besitzer nicht darauf ein. Immer wieder fragen Tierfreunde, ob sie junge Katzen mitnehmen und pflegen können, füttern sie auch.

Dabei kam es vor zwei Jahren zu einem Eklat: Mitglieder von „Samtpfoten“, fütterten nachts heimlich Katzen am Zaun, der Besitzer kam dazu, griff sie tätlich an, die Polizei musste hinzugezogen werden. „Seitdem halten sich unsere Mitglieder von diesem Hof bewusst fern“, so Elke Stehle. „Wir haben auch so mehr als genug zu tun, auch wenn wir die Tiere sehr ungern sich selbst überlassen.“ So gibt es derzeit mehrere Familien, deren Wohnungen von Tieren überquellen oder unzählige ausgesetzte Kätzchen. Elke Stehle stellt als „Katzen-Lobbyistin“ eine Frage in den Raum: „Was wäre, wenn es manche Menschen mit Hunden so hielten wie mit Katzen, sie sich unkontrolliert vermehren, einfach weglaufen und ihr Futter selbst suchen ließen?“ Die Antwort hat sie selbst parat: „Dann hätten wir Zustände wie in manchen südlichen Ländern.“

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Noerdlingen/Lokalnachrichten/Artikel,-Katznapping-in-Noerdlingen-_arid,1835120_regid,2_puid,2_pageid,4504.html

28.08.2009

 

In der Hubertusstraße werden offenbar Katzen entführt

Pohlheim (js). In der Watzenborn-Steinberger Hubertusstraße und Nachbarstraßen lebt man seit einigen Wochen in Alarmbereitschaft, was Katzen betrifft.  

Ein Unbekannter oder eine Unbekannte hat »Jessy« für einige Tage entführt und dann beim Gießener Tierheim abgegeben.

Es besteht der Verdacht, dass entweder eine Person oder eine Gruppe diese Tiere gezielt einfängt. Zwar ist bisher noch nicht bekannt, dass Katzen gequält oder getötet wurden. Fest steht aber, dass jemand diese Haustiere fängt und sie dann nach einigen Tagen entweder in einem Tierheim abgibt oder sie einfach vor dem Haus der jeweiligen Katzenhalter wieder absetzt.

Seit dem 13. August war »Jessy«, die Perserkatze der Familie Ernst-Seel, aus der Hubertusstraße plötzlich verschwunden. Kerstin Ernst-Seel berichtet: »Zuerst nahm ich an, unsere ›Jessy‹ würde herumstreunen - aber sie kehrte nicht mehr heim. Schließlich erfuhren wir vom Gießener Tierheim, dass ›Jessy‹ dort abgegeben worden war. Seitens des Tierheims wies man daraufhin, dass man aus datenschutzrechtlichen Gründen den Namen des oder der Person, die die ihr nicht gehörende Katze abgeliefert hatte, nicht bekannt geben darf.« Zuständigkeitshalber hatte das Tierheim ›Jessy‹ bei der Hungener Zweigstelle des Tierschutzvereins TierfreundLich abgegeben, wo die Katze gut gepflegt worden war Dort konnte die Watzenborn-Steinberger Familie ihr schnurrendes Haustier wieder in Empfang nehmen.Wie Kerstin Ernst-Seel weiter berichtet, war kürzlich auch die Katze eines Nachbarn vier Tage lang verschwunden. Danach tauchte sie wieder in ihrem Zuhause wohl genährt und sehr gepflegt auf. »Jemand muss das Tier mitgenommen und gefüttert haben,« ist die Schlussfolgerung der Pohlheimerin.

Im Übrigen ist seit einigen Tagen eine weitere Katze aus dem Wohngebiet Hubertusstraße verschwunden. Mehrere Watzenborn-Steinberger Katzenhalter denken mittlerweile daran, möglicherweise Anzeige gegen unbekannt zu erstatten. Kerstin Ernst-Seel bittet, dass sich Zeugen bei ihr melden. Wer hat Beobachtungen gemacht, dass jemand fremde Katzen entführt? Zeugen wenden sich mit ihren Hinweisen an die Familie Ernst-Seel (0 64 03-97 64 49).

Die Pohlheimerin weist andere Katzenhalter darauf hin, es empfehle sich, ihre Haustiere entweder zu tätowieren oder ihnen einen Chip unter die Haut setzen zu lassen. Jeder Tierarzt oder auch die Fachleute in den Tierheimen könnten anhand dieser Markierungen die Halter der Katzen ausfindig machen.

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Pohlheim/In-der-Hubertusstrasse-werden-offenbar-Katzen-entfuehrt-_arid,127284_regid,1_puid,1_pageid,43.html

28.08.2009

 

83-Jähriger erschießt Tier

Jäger verwechselt Kater mit Dachs

Weissach - Das Image der Jäger im Kreis Böblingen hat einen Kratzer mehr abbekommen: In Weissach erschoss ein 83-jähriger Waidmann eine grau-schwarz getigerte Hauskatze, die er mit einem Jungdachs verwechselt hatte. Die Katzenbesitzer zeigten den Jäger an, der demnächst Post vom Landratsamt bekommen wird – von der Bußgeldstelle, weil er eine Ordnungswidrigkeit begangen hat. Die Ölmühle in Weissach ist ein Katzenparadies. Gleich hinter der Mühle hat es ein kleines Wäldchen. Kimba, der schwarz-grau getigerter Straßenkater, hat sich hier "pudelwohl" gefühlt, erzählt Tim Wensky. Er ist extra mit seiner Frau und den beiden Katzen hierher gezogen. Als Kimba vor gut zwei Wochen abends nicht heimkam, wunderte sich Wensky. Als der Streuner am anderen Morgen noch immer nicht aufgetaucht war, machte sich Wensky auf die Suche. Seinen erschossenen Kater fand er etwa 200 Meter von der Mühle entfernt. Dies stimmt auch mit den Ermittlungen der Polizei überein. Und genau das ist das Problem des Jägersmannes. Das Landesjagdgesetz erlaubt ihm zwar streunende Katzen in seinem Jagdbezirk zu töten, aber nur wenn sie "mehr als 500 Meter zum nächsten bewohnten Gebäude angetroffen werden". Sie räubern unter Bodenbrütern wie Rebhühnern, erklärt Kreisjägermeister Bodo Sigloch die Regelung. Der überwiegende Teil seiner Kameraden lege nicht auf streunenden Katzen an. "Dass das passiert ist, ist schlecht", sagt Sigloch, "das weiß der Jagdpächter auch." Seit mehr als 100 Jahren ist die Jagd an die Familie des Schützen verpachtet. Nächstes Jahr laufe die Pacht aus, so der Kreisjägermeister. Er hat sich im Namen der Jägerschaft bei Tim Wenksy und seiner Frau entschuldigt.

Der Fall beschäftigt nun auch die Jagdbehörde. Der 83-Jährige soll sich im Zuge des Bußgeldverfahrens zu den Vorwürfen äußern. "Wir müssen uns ein Bild machen", sagt Christian Kirch, stellvertretender Forstamtsleiter. Ihm ist aber klar: Der Vorfall schadet dem Image der Jäger. Zumal voriges Jahr ein Jäger versehentlich ein Rind erschoss.

Im Juni 2008 hatte in Gärtringen ein Gastjäger aus dem Kreis Esslingen im Dunkeln ein Saler-Rind geschossen. Das 500-Kilo-Tier hatte er für ein Wildschwein gehalten. Der Jäger kam mit einer Verwarnung davon. Anders der Waidmann, der im August 2007 in Weissach einen angeleinten Hund niederstreckte. Er hatte ihn mit einem Wildschwein verwechselt. Seinen Jagdschein gab er ab, bevor ihn das Landratsamt einzog. Das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung der Hundebesitzerin, die einen schweren Schock erlitten hatte, wegen Sachbeschädigung und wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz stellte die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ein.

Birgit Klein

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2178859

28.08.2009

 

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